LEISE/laut über unsere EP

Vor einigen Wochen habe ich Euch die Osnabrücker Formation Two Hearts in Ten Bands bereits in einem Monday Madness vorgestellt. Seit dem 2. September ist nun endlich ihre erste EP mit dem formschönen Titel We are all in the same Boat auf dem Markt. Sängerin Sarah Steinbrecher hat mir das gute Stück virtuell auf den Schreibtisch gelegt und ich habe mir die Songs mal genauer angehört.

Als Heartpop beschreibt die Band rund um das Steinbrecher-Zwillingspaar Sarah und Sina ihre Musik und genau diese Bezeichnung trifft wohl den Nagel auf den Kopf. Die sechs Songs sprühen allesamt nur so vor Herzblut, Energie und tiefer Emotion. Für ein Erstlingswerk ist das wirklich beachtlich. Es passiert mir nur äußerst selten, dass ich die EP einer Lokalband anhöre, und beinahe nach jedem Song entweder eine Gänsehaut oder einen Ohrwurm habe. Bei Two Hearts in Ten Bands ist das so.

Ohne großen Firlefanz und trotzdem detailverliebt arrangiert kommen die Stücke kraftvoll und gleichzeitig unglaublich berührend daher. Gute Laune und Melancholie wechseln sich nahtlos ab und entführen einen für eine knappe halbe Stunde in eine andere Welt. Dort tanzen wunderschöne Melodien und berührende Lyrics gemeinsam mit Sarahs starker Stimme eng umschlungen in die Nacht hinein. Sie rennen los, fallen lachend hin, wälzen sich in eingängigen Gitarrenriffs und Pianolicks der Band, stehen mit einem großen Lächeln wieder auf und blicken eingehüllt in eine Decke aus wunderbaren Harmonien hinaus auf das große weite Meer.

Da lässt sich nur hoffen, dass diese EP der Vorbote zu einem ebenso schönen Album ist, denn sechs Songs von diesen Damen und Herren sind einfach nicht genug.

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